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Über uns

Mein Name ist Hagen Alkis, ich bin 37 Jahre alt und wohne im schönen Greven. Hauptberuflich bin ich Gesundheits-und Krankenpfleger im OP tätig und nebenberuflich Shibari- Bondage Seil-bzw. Fesselungskünstler. Die Leidenschaft  zu fesseln betrachte ich als Ikigai (japanisch für das, was einem Freude und Lebensinhalt bringt)

Wie kommt man dazu?

Nach einer langen Beziehung habe ich mich selbst ausprobiert und mit meiner Partnerin zusammen mein Unvermögen im Fesseln entdeckt. Wie jeder Andere auch hatte ich kleinere Fesselungserfahrungen mit billigen Handschellen oder Tüchern am Bett gemacht- doch meine Liebste wollte von mir mit einem Seil gefesselt werden.. für mich eine vollkommen neue Erfahrung! Nach etlichen Knoten, Verschnürungen und viel verlorener Zeit, hatte ich zwei Dinge schnell verstanden: Erstens, dass es sehr unerotisch sein kann, wenn man viel zu viel Zeit zum Fesseln braucht und zweitens dass es wirklich wichtig ist, diese engen Knoten auch wieder auseinander zu bekommen! Ganz nach dem bekannten Entfesselungskünstler Houdini:
„Es kommt nicht darauf an, wie man den Knoten löst, sondern dass.“

Nach diesem Erlebnis habe ich mich intensiv in den Bondage/BDSM Bereich eingearbeitet und durch verschiedene Bondage-Workshops, Literatur- und Internetrecherche, Foren und Kontakt zu Gleichgesinnten meine Fähigkeiten erkundet und erweitert. Durch viele Freunde und Bekannte wurde ich angesprochen „mal einen Kurs zu geben“ und so entwickelte sich daraus die Idee, mich damit nebenberuflich selbstständig zu machen. Dabei helfen mir meine anatomischen Kenntnisse aus meinem beruflichen Alltag im Gesundheitswesen in dem ich täglich mit Patientensicherheit, prophylaktischen Lagerungsschäden und einem ganzheitlichen Menschenbild zu tun habe.

In meinen Workshops und Kursen möchte ich durch meine offene, empathische und humorvolle Art mein Wissen spielerisch und unverkrampft weitergeben. Diskretion und Sicherheit sind dabei meine wichtigsten Anliegen!

Was liegt mir an Shibari? Was bedeutet für mich Bondage?

Die Sinnlichkeit, Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Empathie während einer Bondage sind für mich eine spannende Erweiterung meines Sexuallebens- aber eher die Kür als die Pflicht. Die gemeinsame Zeit während einer Bondage ist unbeschreiblich schön- man vergisst die Zeit, dass stressige „Drumherum“ und konzentriert sich voll und ganz auf seinen Partner.

Man lernt dadurch die Gefühle und Vorlieben seines Partners immer besser kennen und zu schätzen und kann seine Künste auch in ein Vorspiel mit einbauen. Shibari beschreibt dabei die sanfte, die emotionale Seite der Erotik des Fesselns. Es ist eben nicht nur ein technischer Vorgang jemanden zu verknoten, sondern immer ein Miteinander zwischen zwei Menschen auch auf geistiger, emotionaler und empathischer Ebene.

Schmerz und Bondage gehören für mich nicht zwingend zusammen. Ich trenne da ganz klar zwischen Bondage und BDSM (Bondage and discipline, Dominance and Submission, Sadism and Masochism)! Dominanz bzw. Disziplin wird nicht durch Schmerz erreicht oder durch eine Fesselung sondern durch die Fähigkeiten zu verführen, zu leiten, zu spielen und zu kontrollieren. Ich teile nicht die Auffassung, dass Dominanz durch „Macht“ erreicht wird. Macht bedeutet in meiner Definition die Anwendung von Zwangsmitteln durch (non-) verbale Gewalt zur Durchsetzung eigener Ziele. Ein Bondage ist für mich aber immer eine einvernehmliche, kommunikative Sache- ein Miteinander (!) und nicht die willkürliche, wahllose Anwendung von Gewalt. Diese lehne ich strikt ab. Meine Fähigkeiten als „Rigger“ (=Fessler) zu vertiefen und voranzutreiben mit einem gewissen Hang zum Perfektionismus ist für mich selbstverständlich und mein Interesse an der Thematik ist faszinierend.

Stets gilt bei mir der Grundsatz:
Safe, sane and consensual!
(Sicher, Gesund und Einvernehmlich)

Das bedeutet im Klartext: Sicherheit und Gesundheit (auch geistige Gesundheit) genießen bei mir oberste Priorität. Eine Bondage findet immer im gegenseitigen Einvernehmen statt und ist niemals aufgezwungen oder jemanden aufzuzwingen!

Meine Fesselpartnerin

Hannah

Hannah ist seit 2018 Co-Trainerin im Shibari Bondage und steht mir sowohl als meine feste Lebenspartnerin als auch als Fesselpartnerin, Übungspuppe und Fotomodell zur Verfügung.

Sie ist 34 Jahre alt, studierte Sozialarbeiterin und gerade auf dem Weg Ihre Weiterbildung als Sexualberaterin auf den Weg zu bringen. Die Idee zu dieser Weiterbildung kam durch unsere Paar-Workshops, in denen partnerschaftliche und beziehungstechnische Themen häufig viel Raum einnehmen fern von Techniken im Shibari.

Hannah kennt die Situation des „gefesselten Partners“ sehr gut und gibt Euch wertvolle Tipps in Sachen Wohlbefinden, Sicherheit und Rollenverständnis in unseren Workshops mit an die Hand.

So lernt ihr beiden Seiten des Seils kennen !