Wortschatz

Glossar: Die Sprache von Emoty® & Shibari

Wir verwenden Begriffe aus der Psychologie, der Neurobiologie und der traditionellen Seilkunst. Dieses Glossar hilft dir, die tieferen Bedeutungen hinter den Worten zu erfassen.

Aftercare

Die Phase nach der physischen Session. Sie dient der emotionalen Rückholung und körperlichen Versorgung (Wärme, Nähe, Ruhe), um das Erlebte sicher zu integrieren.

Ampel-System

Ein klares Kommunikations-Tool (Grün, Gelb, Rot), das jederzeit die Sicherheit gewährleistet, ohne den emotionalen Fluss unnötig zu unterbrechen.

Bubble

Der geschützte Resonanzraum, der zwischen den beiden Partnern während einer Session entsteht. In der Bubble gelten eigene Regeln der Zeit und Wahrnehmung.

Centering

Der Prozess des bewussten Ankommens im Hier und Jetzt vor Beginn einer Session, meist durch Atemübungen oder einen ruhigen Präsenz-Moment.

EmoTy®

Unser Konzept für emotionales Fesseln: die Verbindung von traditionellem Shibari mit Erkenntnissen aus Anatomie, Psychologie und Emotionsforschung.

Hazukashi

Ein Begriff aus der japanischen Ästhetik für Scham oder das Gefühl, sich exponiert zu fühlen. In EmoTy® nutzen wir dieses Gefühl achtsam als Tor zu tieferem Vertrauen.

Ichinawa

Die „Ein-Seil-Fesselung" – dient oft als sanfte Eröffnung einer Session und symbolisiert die erste Verbindung zwischen den Partnern.

Konsens

Das gegenseitige, klar kommunizierte Einvernehmen zwischen den Partnern – Grundvoraussetzung für jede Fesselung und jederzeit widerrufbar.

Negotiation (Verhandlung)

Das klärende Gespräch vor der Session: Wünsche, Grenzen und Signale werden offen abgestimmt, bevor das erste Seil den Körper berührt.

Rigger & Bunny

Rigger: die fesselnde Person. Bunny: die empfangende Person – der Begriff steht für Hingabe, Vertrauen und die Bereitschaft, sich im Seil führen zu lassen.

Sicherheits-Grundregeln

Die wichtigsten physischen Risikofaktoren bei der Seilarbeit, denen in jedem Workshop besondere Aufmerksamkeit gilt: Nervenkompression, Durchblutung, Gelenkbelastung, Atmung und sensorische Überlastung.