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Workshop: Anatomie & Sicherheit

Viele Menschen interessieren sich spätestens seit der Filmreihe „Fifty Shades of Grey“ für den Themenbereich Bondage und die japanische Fesselkunst Shibari. Der Spaß, die Erotik und die Lust, die dabei entsteht, wird jedoch schnell getrübt durch gesundheitliche Gefahren wie Nervenverletzungen, Abschnürungen, Strangulationen und weiteren Verletzungen. Diese treten insbesondere durch fehlende Kenntnisse in der Anatomie, durch Überschätzung und Ungeduld auf.

80% aller sexuellen Langzeitverletzungen stammen schließlich aus dem Bondagebereich.

Dieser Workshop richtet sich an alle Bondage- Interessierten, erkrankten BDSMlern oder Neugierige, die - noch bevor ein Schaden auftreten kann - mit dem nötigen Know-How aus erster medizinischer Hand gerüstet sein wollen.

Wie entstehen Verletzungen? Wie vermeide ich gesundheitliche Risiken? Und kann man auch mit einem künstlichen Knie, einem Bandscheibenvorfall oder individuellen, gesundheitlichen Erkrankungen Bondage risikofrei ausführen? Unter Leitung des Mediziners und langjährigen Chefarztes für Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie (Orthopädie) – Dr. med. Ilhan Alkis – werden wir uns in diesem Workshop der Prophylaxe solcher Verletzungen widmen. Dr. Alkis geht dabei auf wichtige anatomische Strukturen, die auch für Laien verständlich sind, ein und erläutert die medizinischen Problemstellungen, die mit einer Fesselung/Bondage einhergehen.

Dr. Alkis leitete mehrere Jahre als Leitender Arzt die Unfallchirurgie- und Spezielle Unfallchirurgie des St. Marienhospital Borken. Er kann auf jahrelange Erfahrung zurückblicken und damit aus erster Hand ganz praktisch berichten und Fragen beantworten. Mit seinem Know-How und seinem hohen Erfahrungsschatz schafft er es, auch dem Laien einen verständlichen Überblick über die Anatomie und die Gefahren im Bondagebereich zu berichten.

Hinweis: Die medizinische Beratung , die sie in diesem Workshop erhalten, darf Sie in keinem Fall dazu veranlassen Ihre Therapieziele Ihres Haus- bzw. Facharztes zu gefährden. Alle medizinischen Hinweise sind grundlegend und im Einzelfall nicht zwingend übertragbar. Der Workshop ersetzt keine ärztliche Behandlung!

Zielgruppe:

  • Bondage Einsteiger
  • erkrankte Bondage- Interessenten oder praktizierende BDSMler
  • Seilinteressierte Personen
  • Paare, Singledamen und Herren
  • BDSMler mit Handicaps und Erkrankungen im orthopädischen Bereich